«Die Firmenkultur bei H&R war schon immer geprägt durch Fairness, Menschlichkeit und Wertschätzung»

Interview mit den pensionierten H&R-Mitarbeitern Markus Rösch und Beat Zimmermann. Beide arbeiten nach ihrer Pensionierung noch in einem tiefen Teilzeitpensum bei H&R weiter.
Wie lange warst du bei H&R? Wann war dein erster Arbeitstag?
Markus: Ich arbeitete 37 Jahre bei H&R, und zwar seit dem 1. März 1988.
Beat: Bei mir sind es auch über 22 Jahre. Aber weder mein ehemaliger Chef noch ich sind uns einig, wann mein erster Arbeitstag genau war.
Wie hat sich H&R in deiner Zeit entwickelt?
Markus: Nach meinem Empfinden hat sich die Firma stetig weiterentwickelt. Besonders auffallend ist, dass H&R immer mehr regional und selbst hergestellte Produkte im Sortiment hat.
Beat: H&R hatte schon immer Visionen, die zielstrebig verfolgt wurden. Es wurde immer wieder sehr gezielt und erfolgsorientiert investiert. Hinzu kommt die hohe, immer am Kunden orientierte Professionalität.
Was hat dir an deiner Arbeit am meisten Freude gemacht?
Markus: Ich arbeitete als Chauffeur, Lagerist und Kaffeeröster. Mir gefiel diese Vielseitigkeit im Berufsleben – das gibt’s nicht überall. Besonders zu schätzen wusste ich auch die gute Teamarbeit.
Beat: All die vielen Kontakte und der Austausch mit anderen Menschen und Kulturen mochte ich sehr. Die Herausforderungen der täglichen Arbeit zu meistern und dabei Erfolge zu erzielen, löste bei mir ein Gefühl von Stolz und grosser Zufriedenheit aus.
Was sind deine Ziele für die Zeit nach der Pensionierung?
Markus: Ich möchte jetzt das Leben geniessen und hoffe, dabei gesund und fit zu bleiben.
Beat: Vielleicht vorerst einmal einfach nichts zu «müssen»? Ich habe mir vorgenommen, meine Hobbys zu pflegen, zu reisen und dabei neue Orte zu entdecken und in fremde Kulturen einzutauchen – und immer wieder neue Bekanntschaften zu knüpfen.
Was wünschst du H&R für die Zukunft?
Markus: Dass H&R den Kundenbedürfnissen möglichst immer einen kleinen Schritt voraus ist. Und dass H&R ihre engagierten Mitarbeitenden halten und auch neue finden kann.
Beat: Grundsätzlich wünsche ich dem Betrieb eine erfolgreiche Zukunft und hochzufriedene Kunden! Ausserdem hoffe ich, dass die positive, produktive Teamkultur weiterhin gefördert wird und dass neue Talente hinzugewonnen und unterstützt werden.
Welches Wissen und was für Tipps Möchtest du unserer nächsten Generation weitergeben?
Markus: Bleibt einfach neugierig und immer am Ball!
Beat: Nachhaltiges, langfristiges Planen und dabei bedürfnisorientiert denken ist aus meiner Sicht enorm wichtig – auch wenn dies in unserer Branche nicht immer so einfach scheint. Begegnet euch allen mit Respekt und Wertschätzung. Fördert Kreativität in allen Bereichen und auf allen Ebenen.
Was würdest du als die wichtigsten Veränderungen in der Unternehmenskultur beschreiben?
Markus: Die Firmenkultur war schon immer geprägt durch Fairness, Menschlichkeit und Wertschätzung.
Beat: Eine wichtige Umstellung war die Einführung des Modells «erfolgsorientierte Entwicklung». Das stetige Arbeiten an der Effizienz und die starke Orientierung an den Kundenbedürfnissen ist hingegen fast schon eine Konstante.
An was erinnerst du dich gerne zurück?
Markus: Ich denke vor allem an die gute Zusammenarbeit im Team und die gelebte Kameradschaft. Diese Verbundenheit und der tolle Teamgeist haben die Arbeit für mich besonders wertvoll gemacht.
Beat: Ich erinnere mich sehr gerne an die vielen schönen Momente, Situationen und Entwicklungen im Arbeitsalltag. Die Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitenden sowie all die kleinen und grossen Erfolgserlebnisse werde ich auch gut in Erinnerung behalten – nebst der Tatsache, dass ich wirklich Freude an der Arbeit hatte.
Was wirst du am meisten vermissen?
Markus: Ich werde meine Kollegen vermissen, mit denen ich viele schöne Momente teilen durfte. Ausserdem bleibt mir der unvergleichliche, warme Duft beim Kaffeerösten in Erinnerung – er hat die Arbeitsatmosphäre auf ganz besondere Weise geprägt.
Beat: Am meisten werde ich wohl all den zwischenmenschlichen Kontakten und den vielen wertvollen Beziehungen nachtrauern, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben.







