2022 — Wir eröffnen unsere topmoderne H&R Metzgerei. Sie kombiniert neuste Technik mit bewährtem Hand­werk und dem umfang­reichen Know-how unserer Fleisch­fachleute. In Interlaken produzieren wir nun hoch­wertige Fleisch-, Wurst- und Menü­produkte, speziell abgestimmt auf die Kund­schaft unserer Region.

Zwei H&R-Metzger bei der Wurstherstellung

2019 — Wir investieren in eine neue, moderne Kaffee­röstanlage. Diese nimmt im Oktober 2019 den Betrieb auf. Das über Jahr­zehnte aufgebaute Wissen über Rohkaffee, Mischungen und Röst­profile wird auf ein präzise gesteuertes Verfahren über­tragen. So wird die gleich­bleibend hohe Qualität des H&R Kaffees gesichert. Trotz der Auto­mati­sierung sind weiterhin kleine Chargen für regionale Gastro­betriebe möglich – mit flexiblen Mischungen oder auf speziellen Kunden­wunsch.

Die Maschinen in der H&R-Kaffeerösterei

2018 — Die H&R Gastro AG feiert mit zahl­reichen Gästen ihr 50-Jahre-Jubiläum. Die heutige Firma entstand 1968 aus dem Zusammen­schluss der beiden Interlakener Traditions­unter­nehmen Häsler AG und Raeuber AG. 

Viele Gäste unterhalten sich am 50-Jahre-Jubiläum

1992 — Die Firma wird in «H&R Gastro AG» umbenannt.

1991 — Urs Reinhard, der Sohn von Rudolf Reinhard, übernimmt die Geschäfts­leitung der Häsler & Raeuber AG.

1982 — Die Häsler + Raeuber AG bezieht ein neues Lager­gebäude mit integriertem Cash & Carry und Büro­räumlich­keiten an der Geissgasse in Interlaken. Die Firma beschäftigt zu diesem Zeit­punkt 32 Mitarbeitende, hat ein Sortiment von 2000 Artikeln am Lager und weist einen Umsatz von 15 Millionen Franken aus.

1968 — Rudolf Reinhard übernimmt die Firma Raeuber. Unter dem wirtschaft­lichen Druck in der Branche – die Gross­verteiler kamen ins Oberland – schliessen sich die beiden Firmen zur Häsler + Raeuber AG zusammen und beliefern nun das Gast­wirtschafts­gewerbe im Berner Oberland mit Lebens­mitteln, Kaffee, Fleisch­waren sowie Bedarfs­artikeln. Peter Häsler und Rudolf Reinhard über­nehmen gemeinsam die Geschäfts­leitung der neu geschaffenen Aktien­gesellschaft.

1955 — Peter Häsler tritt in die Firma ein.

1946 — Max Häsler über­nimmt nach dem frühen Tod seiner beiden Brüder die Leitung der neu geschaffenen Kommandit­gesell­schaft Häsler & Co.

1939–1945 — Der 2. Weltkrieg bringt erneut wirtschaft­liche Schwierig­keiten mit sich. Anstelle von Hotel­gästen werden Schweizer Militärs und internierte Soldaten unter­gebracht. Die Ratio­nierung von Lebens­mitteln schränkt die Geschäfts­tätigkeit der Kolonial­waren­unter­nehmen stark ein.

Soldaten im Laden, einer liegt am Boden vor der Theke hinter einem Maschinengewehr

1926 — Die Söhne Walter, Max und Ernst über­nehmen das Kolonial­waren­geschäft von ihrem ver­storbenen Vater Gottlieb und gründen die Kollektiv­gesellschaft Gebrüder Häsler.

1916 — Hans Raeuber, der Neffe von Friedrich Raeuber jun., tritt in die Firma ein.

1914–1918 — Die Firma Raeuber eröffnet Filialen (zum Teil mit Bäckereien) in Unterseen, Wengen, Grindel­wald, Bönigen, Meiringen, Wilderswil, Matten und Goldswil.

1913 — Friedrich Raeuber jun. baut ein Geschäfts­haus am Höheweg 13. Zur gleichen Zeit hatte Gottlieb Häsler einen schwierigen Handel auszutragen. Der Höheweg sollte verbreitert und dazu der Eckladen abgerissen werden. Das Geschäft wurde vom Grossen Rat bewilligt und eine Beschwerde vom Bundes­gericht abgewiesen. Nur dank der durch den 1. Weltkrieg verursachten Notlage kam es nicht so weit.

Historisches Foto des Höheweg in Interlaken mit dem Eckladen Haesler

1892 — Der Kaufmann Gottlieb Häsler kauft die Eckladen­liegenschaft an der Jungfrau­strasse. 

1890 — Eduard Ritter tritt in die Firma ein und fördert den Direkt­import von Lebens­mitteln, insbesondere von Kaffee. Der Raeuber­kaffee erwirbt seinen guten Ruf. Die Firma kauft ein Lager­haus in Interlaken Ost.

1885 — Nach dem Tod des Gründers Friedrich Raeuber wird die Firma in die Kollektiv­gesell­schaft Raeuber & Co. umgewandelt. Geleitet wird sie von Friedrich Raeuber jun. und Emil Reinhardt.

Historisches Inserat der Raeuber & Co. A.G. mit Kaffeewerbung

1874 — Marie Häsler übernimmt nach dem Tod ihres Manns Wilhelm Seiler-Häsler den Eckladen an der Jungfrau­strasse. Der Laden wurde schon 1827 vom Negociant, Hotel­pionier und Grossrat Johann Seiler gebaut. Nun führte also die Familie Häsler das Kolonial­waren­geschäft, das sich auch mit dem Verkauf von Tabak­waren und später auch von Perser­teppichen auszeichnete.

1873 — Friedrich Raeuber jun. tritt in das Geschäft seines Vaters ein. Im selben Jahr wird Emil Reinhardt als Mitarbeiter eingestellt. Es geht wieder bergauf mit der Firma.

1847 — Der aus Deutschland stammende Friedrich Raeuber gründete in der Zeit des Sonder­bund­krieges am Höheweg 104 in Aarmühle eine Firma für den Verkauf von Kolonial­waren, Tabak und Kaffee. Der Krieg führte zur Bundes­verfassung von 1848. Die Firmen­gründung von Friedrich Raeuber aber hatte zur Folge, dass noch heute in Interlaken Kaffee geröstet wird.

… und wieder zurück ins Heute: